Argumente für ein NEIN zu Olympia

Einladung zur Pressekonferenz „Argumente für ein NEIN zu Olympia“

Seit Wochen wird in Hamburg intensiv über die Risiken und negativen Folgen der Olympischen Spiele diskutiert. Denn am 29. November 2015 wird die Bevölkerung in Hamburg befragt, ob sich die Stadt für die Austragung der olympischen Spiele 2024 bewerben soll. Mit der Stellungnahme „Argumente für ein NEIN zu Olympia“ wollen Aktive aus dem Netzwerk „NOlympia Hamburg – Etwas Besseres als Olympia!“ ab Donnerstag, den 27.08.2015, innerhalb von drei Wochen 10.000 Unterschriften sammeln, um mit einer olympia-kritischen Position im Abstimmungsheft vertreten zu sein.

Entgegen der breit angelegten und millionenschweren Werbekampagne für Olympia gibt es in der Stadt eine Vielzahl kritischer und ablehnender Stimmen, die Argumente gegen eine Olympia-Bewerbung vorgebracht haben.

Zur Information über das Olympia-Referendum wird allen wahlberechtigten Hamburger*innen eine Broschüre zugeschickt werden, in der der Senat und die Fraktionen der Bürgerschaft ihre Positionen darlegen. Um mit einer eigenständigen Begründung der Ablehnung einer Olympia-Bewerbung im Abstimmungsheft vertreten zu sein, müssen innerhalb von drei Wochen vom 27.08. bis 16.09.2015 mindestens 10.000 Unterschriften von wahlberechtigten Hamburger*innen für eine Stellungnahme gesammelt werden. Für diesen Zweck wurde von Aktiven aus dem Netzwerk „NOlympia Hamburg – Etwas Besseres als Olympia!“ die Stellungnahme „Argumente für ein NEIN zu Olympia“ verfasst – um so mit Fakten und Argumenten über die Risiken und negativen Folgen der Bewerbung aufzuklären und die Alternativen zum Olympia-Wahnsinn darzulegen.

Die Unterschriftenkampagne „Argumente für ein NEIN zu Olympia“ wird getragen von einem Bündnis von Aktiven aus den Allgemeinen Studierenden Ausschüssen (AStA) der Hamburger Hochschulen, der GEW, der Grünen Jugend, der LINKEN, SPD und ver.di und startet am Donnerstag, den 27.08.2015.

Dieses Bündnis lädt ein zu einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 27.08.2015 um 15 Uhr, in der Universität Hamburg, Raum 0029 (AStA-Trakt), Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg.

In dieser Pressekonferenz soll die Stellungnahme vorgestellt, Hintergründe zum Verfahren erläutert sowie die Argumente für ein NEIN zu Olympia dargelegt werden. Eine Pressemitteilung mit O-Tönen wird morgen ausliegen und vorher verschickt.

Die Gesprächspartner sind:

  • Artur Brückmann, Sozialreferent des AStA der Uni Hamburg
  • Emma Hansen, Sprecherin der Grünen Jugend Hamburg
  • Florian Muhl, Mitglied im Landesvorstand der LINKEN Hamburg
  • Benedikt Schroeter, Referent für Hochschulpolitik des AStA der HafenCity Universität